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Ausstellung Paisagem Liquida – flüssige Landschaft

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Maíra Ortins – Brasilien

Datum: 09.11.2012 bis 16.03.2013
Ort: Galerie ARAUCO
Trödelmarkt 13
90403 Nürnberg
Internet: http://www.arauco.de
Telefon: 0911-2448257
E-Mail: info@arauco.de
Eintritt: frei
Vernissage am Freitag den 09. November um 18.00 Uhr

Fiktive Erzählungen

Man muß die Welt neu erfinden um in ihr leben zu können. Ich erfinde Geschichten beim Anschauen von Fotos von mir völlig unbekannten Personen, und diese bilden den Faden für meine künstlerische Arbeit. Das Wertvollste ist das Werden, denn was die Fotografie „eingefroren“ hat, wurde durch die Zeit vergilbt und änderte sich. Die fotografierte, bis dahin total anonyme Person hat sich in den unendlichen Möglichkeiten des Ankommens im Sein verloren.

Auf ewig ständige Veränderungen.

Das gesamte Universum des Unbekannten bietet Präzedenzfälle für deine eigene Vorstellungswelt, damit du dir deine eigene Version von den Dingen machen kannst.

Ich suche das Meer. Ein tropisches Meer, von einem Blau dass fast grün ist, voll von Symbologien. Die Einsamkeit ist hervorstechend in der ungemeinen Größe des Blaus des Meeres, welches manchmal wie „eingepackt“ auftritt – was vielleicht einen Hinweis auf die Sehnsucht nach Unendlichkeit gibt, der den andauernden Schmerz mit einschließt.

Es handelt sich um ein überbordendes Erinnerungspaket von Geschichten und eingebildeten Tatsachen. In der Literatur „trinke“ ich poetische Gedanken von den Dingen und ich sehe das Abbild als einen aktiven Teilnehmer an diesem, im Werk verankerten Dialog. Der erzählerische Faden ist für mich wichtig in dieser Dissertation.

„Pasárgada, diese kartografierte, mythologische Insel,“ ist ein Beispiel meiner dialektischen Symbiose. Es handelt sich um Briefe, Buch-Objekte sozusagen. Sie besitzen in erzählerischer Form sowohl visuelle als auch geschriebene Aussage. Hier ist ein sich auflösendes Universum entstanden, sei es durch Briefe, oder Kästen, durch Klebefolien, Eingriffe oder ganz einfach durch Texte. Wie Bojen, die herumtreiben, Meer einwärts oder entgegengesetzt, nach oben, in die höchsten Höhen des Himmels – in Richtung des Unendlichen.

Narrativas de ficción

Hace falta  reinventar el mundo  para en él habitar. Es creando narrativas a partir de la lectura visual de retratos anónimos que tejo el hilo conductor de mi investigación. Lo más valioso es el devenir, pues lo que la fotografía “congeló”, el tiempo también la amarilleó, la cambió. El personaje fotografiado, ahora anónimo, se perdió en las infinitas posibilidades de venir a ser cualquier cosa o nada. Eterno cambio. Todo el universo del desconocido abre precedentes para la imaginación producir su propia versión de las cosas.

Busco el mar. Un mar tropical, un azul casi verde, lleno de simbología. La soledad eminente de la inmensidad azul del mar, que a veces surge “empaquetado” puede ser el deseo de guardar el infinito o incluso el dolor persistente que no cesa.

Es un desmadre de recuerdos, de memoria y hechos inventados. Bebo en la literatura el pensar poético sobre las cosas, y tengo la imagen como uno de los personajes de ese diálogo entablado en la obra, pero busco en la disertación la línea narrativa. “La mítica isla cartográfica llamada Pasárgada” es un ejemplo de esa simbiosis dialéctica. Son casi cartas, libro-objeto. Posee una narrativa visual y escrita. Un universo que se desdobla, ora en cartas, ora en cajas, en adhesivos,  intervenciones o simple texto. O boyas que flotan al garete, mar adentro, o en el sentido opuesto, hacia arriba, en lo más alto del cielo, rumbo al infinito.


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