Kino: „Pelo Malo“

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+++ Nürnberg +++

Spielfilm „Pelo Malo“

Kinostart: 31.03.2016

Spanisch mit Untertiteln; Venezuela, Peru, Argentinien, Deutschland 2013, Spielfilm Regie: Mariana Rondón; 93 Min.

pelomalo-flyerBuch und Regie: Mariana Rondón

„Ich bin neun Jahre alt und habe krauses Haar“

„Ich bin dreißig Jahre alt und habe einen sonderbaren Sohn“

„Wenn ich es glätte, wird meine Mutter mich lieben“

„Wenn er so weitermacht, gebe ich ihn zu seiner Großmutter“

„Hoffentlich verlässt sie mich nicht“

Junior ist neun Jahre alt und hat krauses Haar, oder, wie er findet, schlechtes Haar. Für das Jahrbuch-Foto in der Schule möchte er sein Haar glätten, wie sein Lieblings-Popstar. Dieser Wunsch führt zum Streit mit seiner Mutter Marta – je dringender Juniors Wunsch wird, schön zu sein und seine Mutter dazu zu bringen, ihn zu lieben, desto mehr lehnt sie ihn ab. Bis er schließlich, in die Ecke gedrängt, eine schmerzhafte Entscheidung trifft…

SYNOPSIS

Der neunjährige Junior lebt mit seiner Mutter Marta und seinem Baby-Bruder in Caracas, Venezuela, in einem riesigen Hochhaus – einem Ort, an dem man ums Überleben kämpfen muss. Die Mutter hält die Familie nach dem Tod des Vaters notdürftig mit Putz-Jobs über Wasser, der tägliche Überlebenskampf lässt ihr keinen Raum für Hoffnungen oder Träume. Junior hingegen ist ganz anders – er ist ein Träumer, der es liebt zu singen und zu tanzen. Und der mit aller Macht für seinen größten Wunsch kämpft: Sein widerspenstiges, krauses Haar glätten zu lassen, um für das Jahrbuch-Foto in der Schule so auszusehen wie sein Lieblings-Popstar.

Marta verliert schnell die Geduld mit Juniors Fixierung auf seine Haare. Zumal sie meint, darin ein Zeichen für Homosexualität zu erkennen, die sie auf keinen Fall akzeptieren will. Sie will, dass er ein Kämpfer und ein echter Mann wird. Aber Junior will nicht so werden wie seine Mutter und kämpft mit aller Kraft für das Jahrbuch-Foto von sich mit glatten Haaren. Damit seine Mutter ihn endlich so sieht und liebt wie er ist. Doch je mehr er für seinen Traum und um ihre Liebe kämpft, desto mehr lehnt Marta ihn ab. Seine Großmutter väterlicherseits wird Zeugin dieser Zurückweisung und bittet MARTA, ihr den Jungen zu überlassen, damit er sich um sie kümmern kann. MARTA lehnt ab und versucht, die Besessenheit ihres Sohnes zu korrigieren, indem sie „ein Exempel statuiert“: ein Moment der Unbarmherzigkeit, der als Lehre gedacht war. Von der Intoleranz seiner Mutter in die Enge getrieben, trifft Junior eine schmerzhafte Entscheidung …

Mehr Infos: www.pelomalofilm.de

 

 


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