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LATEINAMERIKAFILMWOCHE 2011

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Lateinamerikawoche 2012  in Nürnberg

CINCO DÍAS SIN NORA

Fünf Tage ohne Nora, Mexiko 2009, 92 Min., span. OmU, Regie: Mariana Chenillo, mit: Fernando Lujan, Ari Brickman, Erique Arreola, Juan Carlos Colombo u.a.

Nora und José waren einmal ein verliebtes Paar. Nun sind sie ins Alter gekommen und seit 20 Jahren geschieden. Sie leben in zwei gegenüberliegenden Wohnungen an derselben Straße einer mexikanischen Stadt. Nora plant ihren Tod und will dabei ihren Ex-Mann José noch einmal tüchtig beschäftigen. Es ist Noras letzter Wille, dass José sich um ihr Begräbnis kümmern soll, das sich, wegen einem religiösen Feiertag und ihrem Freitod, als recht schwierig erweist. Zudem findet José ein mysteriöses Foto unter Noras Bett. Es erinnert ihn und uns daran, wie die größten Liebesgeschichten oft an den kleinsten Orten verborgen schlummern.

In ihrem ebenso komischen wie sanften Spielfilmerstling erzählt Mariana Chenillo traumwandlerisch leicht eine Geschichte über so gewichtige Momente im Leben wie den Tod, die Ehe, den Glauben und die Liebe. Der Film ist von feinstem Humor – eine echte Entdeckung.

Fr., 4.2. um 21.30 Uhr
So., 6.2. um 17 Uhr
Mi., 9.2. um 21 Uhr
Do., 10.2. bis Di., 15.2. um 19 Uhr

EL ÚLTIMO VERANO DE LA BOYITA

Argentinien/Spanien/Frankreich 2009, 86 Min., span. OmeU, Regie: Julia Solomonoff, mit: Guadalupe Alonso, Nicolás Treise, Mirella Pascual, Gabo Correa, Guillermo Pfenning u.a.

Die Sommerferien stehen vor der Tür, doch dieses Jahr ist für die zwölfjährige Jorgelina irgendwie alles anders. Ihre ältere Schwester steckt mitten in der Pubertät und interessiert sich mehr für Jungs als für ihre kleine Schwester. So beschließt Jorgelina, den Sommer lieber mit dem Vater auf dem Land zu verbringen, als mit der Mutter und ihrer Schwester an den Strand zu fahren. In der Einöde des ländlichen Argentiniens beobachtet sie das landwirtschaftliche Treiben in der sommerlichen Hitze. Ein Großteil der Männer bereitet sich auf das bevorstehende Pferderennen vor, genauso wie der wortkarge und in sich gekehrte Arbeiterjunge Mario. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Doch auch Mario macht entscheidende, körperliche Veränderungen durch und muss sich und seiner Vertrauten bald eingestehen, dass mit ihm etwas nicht zu stimmen scheint …

EL ÚLTIMO VERANO DE LA BOYITA ist eine zärtliche Hommage an die endlosen Sommer der Kindheit und die ersten Wirrungen des Verliebtseins. Ein berührendes Drama, eingebettet in eine bestechend schöne Landschaft und überzeugend dargestellt durch das natürliche Spiel seiner Hauptdarsteller.

Wir danken Anne Wiedlack vom Weltvertrieb des Films, m-appeal (Berlin).

Do., 3.2. & So., 6.2. um 19 Uhr

NOSTALGIA DE LA LUZ

Chile/Deutschland/Frankreich 2010, 90 Min., span. OmU, Regie: Patricio Guzmán

„In der chilenischen Atacama-Wüste steht eines der bekanntesten Observatorien der Welt. In dreitausend Meter Höhe versammeln sich Astronomen aus aller Welt, um die einmaligen Umweltbedingungen zu nutzen, die einen Blick bis fast an die Grenzen des Universums ermöglichen. Doch das einmalige Klima der Atacama konserviert auch menschliche Überreste perfekt. Während auf dem Berg Astronomen fremde Galaxien erforschen, gräbt an seinem Fuß eine Gruppe von Frauen nach den Leichen ihrer Verwandten, die während der Pinochet-Diktatur verschwanden.

Patrizio Guzmáns poetisch-philosophischer Dokumentarfilm erzählt mit grandiosen Bildern von der komplizierten Suche nach der Vergangenheit. Wie er dabei die kosmische Unendlichkeit mit der verhältnismäßig begrenzten offiziellen Erinnerungskultur Chiles verknüpft, „das ist filmisch aufregend und menschlich bewegend.“ Die Welt

Do., 3.2. & So., 6.2. um 21 Uhr
Sa., 5.2. & Di., 8.2. um 21.15 Uhr
Mi., 9.2. um 19 Uhr

Die Strategie der Schnecke

La Estrategia del Caracol, Kolumbien 1993, 115 Min., span. OmU, Regie: Sergio Cabrera, mit: Frank Ramírez, Fausto Cabrera, Florina Lemaitre, Humberto Dorado u.a.

Der Besitzer eines alten Mietshauses in einem Vorort der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá will das Haus räumen und dessen Bewohner auf die Straße setzen lassen. Doch in der „Casa Uribe“ lebt eine zusammengewürfelte Menschenschar, die gemeinsam einen genialen Plan entwickeln, um die noch verbleibende Zeit bis zum angedrohten Rauswurf zu nutzen …

„Ein Film mit umwerfendem Witz und lateinamerikanischem Charme. DIE STRATEGIE DER SCHNECKE ist populäres lateinamerikanisches Kino im besten Sinne des Wortes: Politisch engagiert, aber gleichzeitig mit viel Kraft und Spaß inszeniert.“ Tip Berlin

Fr., 4.2. um 17 Uhr
So., 6.2. um 11.30 Uhr
Di., 8.2. um 19 Uhr

LA ISLA – ARCHIVOS DE UNA TRAGEDIA

La Isla, Archive einer Tragödie, Deutschland/Guatemala 2009, 85 Min., span. OmU, Regie: Uli Stelzner

Im Sommer 2005 explodiert in Guatemala-Stadt ein Waffenarsenal der Armee. Bei den Aufräumarbeiten wird zufällig das geheime Polizeiarchiv gefunden, das Dokumente – vor allem aus der Zeit des erbarmungslosen Bürgerkrieges von 1960 bis 1996 – beherbergt. In dem Konvolut tauchen Spuren zu rund 45.000 Vermissten auf: Opfer eines Verbrechens, die die Polizei, die einheimische Militärjunta, aber auch die CIA zu verantworten haben.

Regisseur Uli Stelzner begleitet mit seiner Kamera die Arbeit in den Katakomben und zeigt die vorwiegend jungen Guatemalteken, die Tag für Tag in das konkrete und zugleich symbolische Dunkel abtauchen, um die Wahrheit über den staatlich sanktionierten Massenmord an Linken und den Genozid an der indigenen Bevölkerung ans Licht zu holen. Parallel dazu befragt Stelzner Zeitzeugen, wirft Dokumentaraufnahmen aus den Bürgerkriegsjahren auf die spröden Wände des einstigen Folterkerkers und so gelingt ihm etwas Seltenes: Er wandelt den Schmerz und die Trauer in zeitlose Poesie.

Fr., 4.2. um 19.15 Uhr mit einer Einführung von Dieter Müller, Leiter des Mittelamerika-Büros von medico international, Frankfurt
Mo., 7.2. um 20.45 Uhr

SANDINOS LANGER SCHATTEN

Deutschland 2010, 80 Min., span. OmU, Regie: Kirsten Büttner, Sascha Mache

Im August 2008 macht sich eine deutsche Solidaritätsbrigade auf den Weg nach Rancho Grande, einem abgelegenen Dorf im Norden Nicaraguas, um zu erfahren, welche Veränderungen der einstige Revolutionsführer Daniel Ortega nach seiner Wiederwahl angestoßen hat. Wie sehen die Landbewohnerinnen das umstrittene Abtreibungsverbot, die Armutsbekämpfung und die politischen Repressionen? Ausgehend von den Erlebnissen der Gäste blickt der Film auf die Verhältnisse im heutigen Nicaragua.

Sa., 5.2. um 17 Uhr (Eintritt: 4,50€)

LOS VIAJES DEL VIENTO

Kolumbien/Argentinien/Deutschland/Niederlande 2009, 117 Min., span. OmeU, Regie: Ciro Guerra, mit: Marciano Martínez, Yull Núñez u.a.

Sein ganzes Leben lang reiste Ignacio Carrillo als Wandermusiker durch die Dörfer Nordkolumbiens und erfreute die Menschen mit seiner unerhört schönen Musik, die er auf seinem Akkordeon spielte, jenem sagenumwobenen Instrument, von dem es heißt, es habe einst dem Teufel gehört. Inzwischen ist Ignacio verheiratet und lebt zusammen mit seiner Frau in einem kleinen Dorf. Als diese jedoch plötzlich stirbt, macht sich der Alte auf eine letzte Reise: Er will sein Instrument dem einstigen Lehrmeister und Mentor zurückbringen. Auf seinem Weg trifft er Fermín, einen jungen Mann, der davon träumt, ein „juglar“ („Vagabund“) wie Ignacio zu werden. Gemeinsam machen sie sich von Majagual auf nach Taroa hinter der guajiranischen Wüste. Ignacio spürt, dass sein Weg ihn zu Einsamkeit und Traurigkeit geführt hat und versucht Fermín zu überzeugen, nicht denselben Fehler zu begehen. Doch das Schicksal hält andere Pläne für ihn und seinen Schüler bereit …

Ein poetisches und musikalisches Roadmovie durch die traumhafte Landschaft Kolumbiens.

Sa., 5.2. um 19 Uhr

Ort Filmhauskino, Königstr. 93, Nürnberg

Info http://www.filmhaus.nuernberg.de

Eintritt 6,50 €


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