Lateinamerikawoche: Ernährungs(un)sicherheit in Lateinamerika

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Nürnberg

Argentinien war das erste Land Südamerikas, das genmodifiziertes Soja in großen Mengen angebaut hat. Hauptsächlich für den Export nach Nordamerika und Europa. Brasilien ist seit 2009 der weltweit größte Konsument von chemischen Giften in der Landwirtschaft. Die bäuerliche Landwirtschaft und somit die Grundversorgung Lateinamerikas wird dadurch massiv bedroht. Doch seit 2014 steht das Land nicht mehr auf der Hungerweltkarte der UNO. Wie ist das verstehen? Ist Lebensmittelproduktion unausweichlich in den Händen der Konzerne? Welche Initiativen der Zivilgesellschaft und welche Regierungsprogramme ermöglichen heute zunehmend den agroökologischen Anbau, sichere Verarbeitung und nachhaltige solidarische Vermarktung von Grundnahrungsmitteln?

Referent: Werner Fuchs ist Koordinator für das Programm Nahrungsmittelsicherheit in Paraná in Brasilien und Vertreter des Evangelischen Netzwerks für Soziales Handeln im Ernährungssicherheitsrat Brasiliens. Weiterhin ist er Vorstandsmitglied des Biobauernverbandes AOPA mit 900 Biolandwirt/-innen und Mitglied einer Kooperative für den Bau von Kompaktölmühlen.

 


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