Lateinamerikawoche: Militarisierung und Rüstungsdeals: Wie Deutschland vom Krieg in Mexiko profitiert

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Nürnberg

Wie ist Deutschland in die Gewaltspirale in Mexiko verstrickt? Wie ist die Gewalt in Mexiko im Kontext des globalen Produktions- und Konsumsystems zu verstehen? Wie können wir von Deutschland aus eine wirkungsvolle, nachhaltige und informierte Kritik äußern?

Der Vortrag soll dem Verstehen der Prozesse des ­Waffenhandels und der sozialen Auswirkungen der politisch-­wirtschaftlichen ­Abhängigkeitsbeziehungen zwischen Mexiko und Deutschland dienen. Ausgehend von Fällen legalen und illegalen Waffenhandels von Deutschland nach Mexiko wird in der Veranstaltung versucht, ein komplexeres und ganzheitlicheres Verständnis über die Erzeugung von “Abhängigkeiten” zwischen diesen Ländern zu erlangen. Hierdurch soll nicht nur die Situation in Mexiko besser verstanden werden, sondern ebenso der Einfluss der Politik anderer Staaten. Eine Kritik, die sich auf den Nationalstaat konzentriert reicht nicht aus: Es ist notwendig auch von andere Regierungen verantwortungsvolle Positionen und Handlungen einzufordern.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Initiative euroarmasmx.org statt, in der México via Berlin aktiv ist.

Carlos A. Pérez Ricart ist Doktorand der Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und Mitglied bei México vía Berlín e. V. Schon seit einigen Jahren forscht Pérez Ricart zu den merkantilen Dynamiken, die dem Handel mit Waffen zwischen Deutschland und Mexiko zugrunde liegen.

 

 

 

 


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