Nicaragua – von der sandinistischen Revolution auf dem Weg zur Diktatur?

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+++ Nürnberg +++

Referenten:
– Karin Gleixner, Städtepartnerschaftsverein Nürnberg – San Carlos
– Klaus Hess, Autor und Informationsbüro Nicaragua e.V. Wuppertal

Veranstalter: Medienladen e.V. in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung
mit Unterstützung des Städtepartnerschaftsvereins Nürnberg – San Carlos

Seit April 2018 sind in Nicaragua bei Protesten gegen die Regierungspolitik über 400 Demonstranten getötet und hunderte Menschen von den Sicherheitskräften verschleppt worden. 1979 übernahm die Sandinistische Revolutionsbewegung FSLN die Macht in Nicaragua. In Europa projizierten Eine-Welt-Gruppen und Linke ihre Hoffnungen auf einen sozialistisch-ökologischen Weg mit humanistischer Basis auf Nicaragua. 1985 wurde die Städtepartnerschaft Nürnberg – San Carlos besiegelt. Seitdem findet regel-mäßig ein Austausch von Jugendgruppen statt. In den letzten Jahren nahm die Kontrolle der nicaraguanischen Regierung bei der Auswahl der Teilnehmer am Austausch-programm stetig zu. Im Frühjahr 2018 entwickelten sich Proteste gegen Rentenkürzungen in Nicaragua unerwartet zu einem landesweiten Aufstand gegen die Ortega Regierung.
Nicaraguaexperte Klaus Hess hat frühzeitig mit Publikationen auf die autoritären Tendenzen der Ortega Regierung hingewiesen. Referentin Karin Gleixner engagiert sich für die Städtepartnerschaft mit San Carlos.

Wir laden ein zur Diskussion über die ‚Sandinistische Regierung‘ und die sozialen Bewegungen in Nicaragua.

– Information über die politische Entwicklung und die aktuelle Lage  in Nicaragua

– Welche Gruppen und Organisationen tragen die Proteste?

– Ist Solidarität mit Nicaragua noch möglich? Mit welchen gesellschaftlichen Gruppen?

– Wie kann es mit der Städtepartnerschaft zu San Carlos weitergehen?

– Nicaragua und Venezuela – zwei gescheiterte Beispiele eines „Sozialismus des
21. Jahrhunderts“?


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